Tag 5 – Vorbereitung, Missverständnisse und nächtlicher Aufbruch
Der Tag begann zunächst planmässig. Der Rigger kam vorbei und baute verschiedene Beschläge ein, die wir für das neue Gennaker-Rollsystem benötigen werden. Die Trommel selbst hatte er allerdings nicht dabei. Er wollte uns dazu einen Vorschlag schicken, den wir jedoch noch nicht erhalten haben. Vermutlich werden wir auf der Bootsmesse in Düsseldorf im Januar passende Komponenten finden.
Um 15 Uhr erschien der Bootslift, um uns ins Wasser zu setzen. Das Boot vor uns stand jedoch weiterhin auf dem Platz, wodurch ein Einwassern nicht möglich war. Wir gingen deshalb erneut ins Büro, wo man fälschlicherweise davon ausgegangen war, wir würden erst am nächsten Tag abfahren. Nachdem wir das Missverständnis geklärt hatten, konnten wir erreichen, dass die Werftmannschaft uns doch noch am selben Nachmittag ins Wasser brachte. Sie waren etwas genervt, da sie gegen 17 Uhr eigentlich Feierabend hatten.
Um 16:40 Uhr lag das Schiff endlich wieder schwimmend im Hafenbecken. Wir fuhren ein kurzes Stück hinaus und warfen in der Nähe den Anker. Nach einer Znacht legten wir uns für zwei Stunden schlafen.
Gegen 21 Uhr standen wir wieder auf, machten das Boot startklar und verließen die Ankerstelle. Wir fuhren durch die inzwischen bestens vertraute Hafeneinfahrt hinaus ins offene Meer Richtung Fort Lauderdale.
